Dies ist die (vorläufige) Homepage von Oliver
Zimmer
(und ja, dieses urzeitliche Design wird demnächst endlich ersetzt…)
bisherige Inszenierungen (seit
2003)
email: regie@theatermacher.de.
letzte Aktualisierung: 08.02.2010
Neue Inszenierungen:
- Deutsche Erstaufführung: „Liebe verhasste Mama“ von Sam Bobrick und Julie
Stein im Torturmtheater (Premiere:
1. 4. 2010)
- „Nichts Schöneres“ von Oliver Bukowski im Toppler Theater
in Rothenburg o.d.T. (Premiere: 15. 7. 2010)
Wiederaufnahmen:
- „Spieltrieb“
(nach Juli Zeh): 9. April – 1. Mai 2010 im Teamtheater Tankstelle
- „Fasten Seat Belts“ von Jaan
Tätte: 3. – 20. März 2010 im Teamtheater Tankstelle
- Das Deutsche
Nationaltheater Weimar hat meine Inszenierung von „Spieltrieb“ (nach Juli Zeh) für die Spielzeit
2008/09 übernommen
letzte
Aktualisierung: 08.02.2010
TOUTOU (deutschsprachige
Erstaufführung)
von Daniel Besse & Agnes Tutenuit
FASTEN SEAT BELTS
von Jaan Tätte
Inszenierungen 2007/08:
SPIELTRIEB
von Bernhard Studlar nach
dem Roman von Juli Zeh
PENNY LANE
von Gabriel Barylli
DER AGENT (deutschsprachige
Erstaufführung)
von Martin Wagner
Inszenierungen 2006/07:
DER GOTT DES GEMETZELS
von Yasmina Reza
Inszenierungen 2005/06:
LIEBESDIENST
von Rebekka Kricheldorf
TAG DER GNADE
von Neil LaBute
SCHNECKENPORTRAIT
von Rebekka Kricheldorf
Inszenierungen 2004/05:
VENEDIG IM SCHNEE
von
Gilles Dyrek
9½ NÄCHTE – l’histoire des ours
panda…
von
Matéï Visniec
Inszenierungen 2003/04:
HÄNDE
von
Dea Loher
DIE
GESCHICHTE VON DEN PANDABÄREN – ERZÄHLT VON EINEM SAXOPHONSPIELER MIT
FREUNDIN IN FRANKFURT
von
Matéï Visniec
BALANCE AKT
von
Frank Salisbury
2. April bis 10. Mai 2008 im Teamtheater Tankstelle
Spielzeit
2008/09 im Deutschen
Nationaltheater Weimar
9. April bis
1. Mai 2010 im Teamtheater Tankstelle
Gastspiel am 27. April bei den Wasserburger
Theatertagen
SPIELTRIEB
von Bernhard Studlar
nach dem Roman von Juli Zeh
DAS STÜCK
Bernhard
Studlars spielfreudige Bühnenbearbeitung des Romans
von Juli Zeh erzählt von Jugendlichen, die sich planvoll moralisch entgrenzen und ihr grausames „Spiel" mit einem
von ihnen erpreßten Lehrer treiben. Im Mittelpunkt
steht die 15jährige Ada, eine hochintelligente Außenseiterin, die in einer
ungewöhnlichen Beziehung zu einem älteren Mitschüler nach und nach all jene
gesellschaftlichen Spielregeln außer Kraft setzt, die ihrem kühlen Verstand
nicht einleuchten. Bernhard Studlar ist es gelungen,
auch die philosophischen Hintergründe der Romanvorlage in einer auf wenige
Figuren und wesentliche Handlungslinien konzentrierten dramatischen Form zu
erhalten. (zitiert aus
der Stückbeschreibung des Henschel Schauspiel Theaterverlags)
"Raffiniert entführt die Fassung von Bernhard Studlar
in eine Welt der angewandten Spieltheorie und illustriert die orientierungslose
Gleichgültigkeit einer jugendlichen Generation mit massiver sexueller
Freizügigkeit." (dpa)
(zitiert aus der Stückbeschreibung des Henschel Schauspiel Theaterverlags)
DIE
AUTOREN
Anfänglich eher im Bereich Regie und Dramaturgie zuhause, wechselte Bernhard Studlar in seiner Berliner Zeit - im Rahmen der dortigen
'Universität der Künste' Phase - dann auf die schriftstellerische Seite. Schon
mit seinen ersten Stücken, ab 2000, errang er grosse
Erfolge und auch zahlreiche Preise. Seine Stücke wurden nach den
Erstaufführungen schnell an anderen Spielstätten übernommen und auch in mehrere
Sprachen übersetzt und aufgeführt. Mehrere Aufführungen auch an renommierten 'Hochkultur'-Spielstätten wie dem Wiener Burgtheater
festigten seinen Ruf als einer der avancierten und kommenden jungen Autoren des
deutschen Sprachraums. Hinzu kommt seit 2005 die Leitung der 'wiener wortstaetten', einem von
ihm initiierten interkulturellem Autorentheater-Projekt. (Quelle: wikipedia)
Juli
Zeh, Jahrgang 1974, ist ausgebildete Juristin, derzeit arbeitet sie an ihrer
Promotion über den Status des Kosovo aus völkerrechtlicher Sicht. 2001
veröffentlichte sie ihren ersten Roman "Adler und Engel", der
mittlerweile in 28 Sprachen übersetzt wurde. „Spieltrieb“ und
„Schilf“ folgten mit großem Erfolg. „Spieltrieb“ wurde
von der Kritik äußerst kontrovers diskutiert, die Pressestimmen reichen von
hymnischem Lob bis zu harscher Ablehnung. Beim Publikum findet der aufwühlende
Roman starken Zuspruch. Juli Zeh zählt zu den meistgelesenen Autoren ihrer
Generation.
Die
Besetzung:
Ada Katharina
Friedl
Alev Andreas
Haun
Smutek Heiko Dietz
Höfi Hubert
Bail
Olaf Philipp
Grimm
Schneewittchen Beate Kellmann
Adas
Mutter Rena
Dumont
Regie: Oliver Zimmer
Bühne: Michele Lorenzini
Dramaturgie: Petra Maria Grühn
7. Juni bis 28. Juli 2007 im Torturmtheater
Sommerhausen
DER GOTT DES GEMETZELS
von Yasmina Reza
DAS STÜCK
Zwei
11jährige Jungen prügeln sich auf dem Schulhof, der eine schlägt mit dem Stock
zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten Leuten, wie es die
Eltern sind, spricht man die Sache gemeinsam durch, schließlich ist man nicht
in der Banlieu, wo die Autos brennen.
So beraten Alain und Annette mit Véronique und Michel
bei Kaffee und Gebäck, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand (den Täter)
und Bruno (das Opfer) einwirkt, so konsensbemüht und politisch korrekt, wie es
sich heutzutage in unseren westlichen Gesellschaften gehört.
Doch unversehens brechen sich archaischere Impulse Bahn. Wer war denn nun der
Schuldige von den beiden Bengeln? Deutet Ferdinands rabiates Verhalten nicht
auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin? Was ist schlimmer: dass die
hypernervöse Annette quer über Véroniques Kunstbände
kotzt, oder dass Véronique das Wohlergehen ihrer
Bücher deutlich mehr am Herzen liegt als das ihres Gastes? Dass Michel den
Hamster seiner Tochter ausgesetzt hat, oder dass Alain einen Pharmakonzern mit
einem gesundheitsgefährdenden Medikament juristisch
vertritt, und zwar ständig, am Handy.
Von Sticheleien zu Wortgefechten, von Verbalhändeln zu Handgreiflichkeiten, der
Nachmittag degeneriert zur Saalschlacht: pointierte Dialoge, ein Leckerbissen
für vier Schauspieler - und fürs Publikum.
Mit diabolischem und vitriolgetränktem Humor und erbarmungsloser
Treffsicherheit spießt Yasmina Reza in ihrem Stück die moderne bürgerliche
Gesellschaft auf, die hin- und hergerissen ist
zwischen aufgeklärtem, vernünftigem Gutmenschentum
und allzumenschlichem, egoistischem Konkurrenzkampf. So verbindlich und
watteweich wir uns auch geben mögen, am Ende behält eines die Oberhand: Das
Gesetz des Gemetzels. (zitiert
aus der Stückbeschreibung des Theaterverlags Desch)
DIE
AUTORIN
Die französische Schauspielerin und Schriftstellerin Yasmina Reza wurde am 1.
Mai 1959 in Paris geboren.Insbesondere durch ihre
Stücke Kunst und Drei Mal Leben wurde sie in den
vergangenen 10 Jahren zur weltweit meistgespielten zeitgenössischen
Dramatikerin.
Yasmina
Reza stammt aus einer weit verzweigten jüdischen Familie. Mein Vater war Iraner,
meine Mutter Ungarin, meine Großeltern liegen irgendwo in Amerika begraben. Bei
der Frage nach möglichen Einflüssen auf ihre Dramen fällt oft der Name
Tschechow. Die gängige Zuordnung zum Boulevardtheater (am häufigsten in
Deutschland) weist sie entschieden zurück. Zu dieser Etikettierung kommt es am
ehesten dann, wenn aus Rezas Witz Klamauk gemacht, wenn nicht wahrgenommen
wird, wie vielschichtig ihre Stücke, wie nah auch am tödlichen Ernst sie sind.
Die
Besetzung:
Véronique Houillé Marion Niederländer mail
Michel Houillé Tom Weber
Annette
Reille Daniela Voß mail
Alain
Reille Hardy Hoosman
Regie: Oliver Zimmer
Bühne: Veit Relin / Oliver Zimmer
15. / 21. / 22. Juli 2006
im Theater HALLE 7, München:
LIEBESDIENST (Vier von
Vierzigtausend)
von
Rebekka Kricheldorf
DAS STÜCK
Oksana,
Tamako, der Kübel und die Alte sind vier Damen, die
nach Deutschland im Ausnahmezustand kommen. Der Ausnahmezustand ist die Fußball
WM, die vier gehören zu den geschätzten 40.000 Prostituierten, die wegen des
Ansturms der WM-Fans aus aller Welt nach Deutschland einreisen (müssen). In
kurzen schlagfertigen Dialogen unterhalten sich die vier grotesk überzeichneten
Figuren über deutsche Bürokratieverliebtheit, „Verrichtungsboxen“
und der Deutschen größten Schuldkomplex: Ihre Nationalität.
Kein
Sozialdrama, sondern ein witziges kurzes Stück über uns.
DIE AUTORIN
Geb. am 9.10.1974 in Freiburg i.Br., nach dem Abitur Studium der Romanistik an
der Humboldt-Universität Berlin (1995-1997), anschließend Studium des
Studiengangs "Szenisches Schreiben" an der Hochschule der Künste
Berlin (1998-2002). Im Frühjahr 2001 Einladung zur Göttinger
Dramatiker-Werkstatt. Im Herbst 2001 erhält die Autorin ein
Aufenthaltsstipendium auf Schloss Wiepersdorf.
Rebekka Kricheldorf ist von Januar bis Juni 2004
Hausautorin am Nationaltheater Mannheim und arbeitet gleichzeitig an
Auftragsstücken für das Staatstheater Stuttgart (im Rahmen von "Dichter
ans Theater") und für das Theater am Neumarkt in Zürich.
Die
Besetzung:
Oksana Nadja Marie Saeger
Tamako Katharina Neudorfer
Der Kübel Daniela
Voß
Die Alte Dorit Bohrenfeldt
Regie: Oliver Zimmer mail
Bühne: Stefan Oppenländer
Kostüm: Fabiola
Schiavulli
Dramaturgie: Jens Kowsky
6. April bis 10. Juni 2006 im Torturmtheater Sommerhausen
Gastspiel am 1. und 2. September im Theater "Viel Lärm um
Nichts", München
TAG DER GNADE
von
Neil LaBute
DAS STÜCK
Ein großes,komfortables Loft in New York,dessen
Möbel mit weißem Staub überzogen sind: Ben sitzt auf dem Sofa und starrt auf
sein endlos klingelndes Handy,ohne abzunehmen.Ein wichtiges Gespräch ist fällig.Ben,der
Feigling,will es nicht führen.Es
ist der 12.September 2001,der Tag nach den Terroranschlägen. Abby und Ben
arbeiten zusammen und haben seit etwa drei Jahren eine Affäre.Kurz
vor dem Einsturz des World Trade Centers hat Ben versprochen,seine
Frau anzurufen,um sich von ihr und seinen beiden
Kindern zu trennen und endlich mit Abby zusammenzuleben.
Die allgemeine Katastrophe,der
er nur knapp entgangen ist, eröffnet den beiden völlig ungeahnte Möglichkeiten,ihr Leben noch einmal ganz von vorn anzufangen.Sagt Ben.Was wäre,wenn er sich einfach nie mehr zu Hause melden würde?
Abby will davon nichts wissen. In spitzen Dialogen sezieren die beiden ihre
Beziehung, während draußen die Welt einstürzt
Kein leichtes Stück, da es (wie Ben) die allgemeine
Katastrophe benutzt um seine sehr private Geschichte zu erzählen, aber in einer
wunderbaren Präzision geschrieben. Eine Herausforderung den richtigen Ton zu
treffen.
Die
Besetzung:
Abby Prescott Dorina Pascu mail
Ben Harcourt Michael Lindl www
Regie: Oliver Zimmer
Bühne: Veit Relin / Oliver Zimmer
04. / 10. /
11. Februar 2006 im Theater HALLE 7,
München:
SCHNECKENPORTRAIT
von
Rebekka Kricheldorf
DAS STÜCK
Bertram:
ein passiver Held, der zu schnelll bekommt, was er
will. Marie: eine einsame Frau, die das ist, was der Held zu schnell bekommt,
und die sein Problem damit nicht versteht. Smokyboy
Johnson: ein Störfaktor im Freundesgewand, mit Vorliebe für Aktivität und weiße
Kleider. Dazwischen geschaltet:verschiedene
Strategien, den filigranen Glücksmoment zu greifen, den kurzen Augenblick des
Hochgefühls herzustellen: ein aberwitziges Stück über die Beschleunigung der
Wunschmaschine und die Schwierigkeit dabei glücklich zu werden.
DIE AUTORIN
Geb. am 9.10.1974 in Freiburg i.Br., nach dem Abitur Studium der Romanistik an
der Humboldt-Universität Berlin (1995-1997), anschließend Studium des
Studiengangs "Szenisches Schreiben" an der Hochschule der Künste
Berlin (1998-2002). Im Frühjahr 2001 Einladung zur Göttinger
Dramatiker-Werkstatt. Im Herbst 2001 erhält die Autorin ein Aufenthaltsstipendium
auf Schloss Wiepersdorf. Rebekka Kricheldorf
ist von Januar bis Juni 2004 Hausautorin am Nationaltheater Mannheim und
arbeitet gleichzeitig an Auftragsstücken für das Staatstheater Stuttgart (im
Rahmen von "Dichter ans Theater") und für das Theater am Neumarkt in
Zürich.
mit:
David Bredin mail
Serpil Demirel mail
Gabriele
Grawe mail
Yves
Grimmler www
Armin Hägele mail
Isabelle
Höpfner mail
Cyrus Rahbar www
Crisjan Zöllner mail
Regie: Oliver Zimmer mail
Bühne: Jörg Brombacher
Dramaturgie: Annette Friebe mail
26. Mai- 30. Juli 2005 im Torturmtheater Sommerhausen:
Wiederaufnahme 16. Februar –
11. März und 22. – 30. Juni 2006 im Teamtheater
Comedy, München
Wiederaufnahme 14. August –
13. September 2008 im Teamtheater
Tankstelle, München
VENEDIG IM SCHNEE
von
Gilles Dyrek
DAS STÜCK
Patricia wird von ihrem Freund Christophe, mit dem sie sich heftig
gestritten hat, zu einem Abendessen bei seinem ehemaligen Studienkollegen und
dessen Verlobter mitgeschleppt. Wütend auf Christophe und die extrem turtelnden
Gastgeber beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben. Dies
führt dazu, dass sie für eine Ausländerin gehalten wird. Perfide und mit
schelmischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein: Plötzlich redet sie
eine Phantasiesprache und erfindet sich ein vom Krieg heimgesuchtes Heimatland
mit dem Namen Chouvenien. Als die Gastgeber
„Spenden“ für die notleidende Bevölkerung in Patricias Heimat aufdrängen,
greift sie freudig zu - bis das Ganze auf absurde Weise ausartet und auch
einige Lebenslügen der vermeintlich überglücklichen Gastgeber aufdeckt.
"Venedig im Schnee" ist eine virtuose Karikatur der verlogenen
Humanitätsduselei, durch die sich viele in unserer Gesellschaft ein ruhiges und
gutes Gewissen erkaufen wollen, und damit nicht nur eine famos funktionierende
Komödie, sondern darüber hinaus eine böse und entlarvende Gesellschaftssatire.
DER AUTOR
Gilles Dyrek wurde 1966 in Paris geboren. Parallel zu
seiner Karriere als Schauspieler in Theater und Fernsehen spielte und
inszenierte er in Frankreich auch viele seiner eigenen Stücke. "Venise sous la neige"
("Venedig im Schnee") wurde im Juni 2003 im Théâtre de la Pépinière-Opéra in Paris uraufgeführt.
Die Besetzung 2005: Die Besetzung 2006:
Natalie Christine Bossert Natalie Irene Rovan
Jean-Luc Daniel Pietzuch Jean-Luc Daniel Pietzuch
Patricia Nina Ahlers Patricia Nina Ahlers
Christophe Wolfgang Mondon Christophe Wolfgang
Mondon
Regie: Oliver Zimmer
Bühne: Veit Relin
/ Oliver Zimmer
02. März - 9. April 2005 im Teamtheater Tankstelle in München
9 ½ NÄCHTE – L'histoire
des ours Panda racontée par un saxophoniste qui a une petite amie à Francfort
(k)eine Liebesgeschichte von Matéï
Visniec
DAS STÜCK
Eine Neuinszenierung des bereits mit anderer Besetzung und anderem
Bühnenbild in der Halle 7 inszenierten „DIE GESCHICHTE VON DEN PANDABÄREN
– ERZÄHLT VON EINEM SAXOPHONSPIELER MIT FREUNDIN IN FRANKFURT“ (s. unten).
Ein Mann
erwacht eines Morgens neben einer schönen Unbekannten. Er kann sich partout
nicht erklären, wie sie in seinem Bett gelandet ist, nicht, wo er sie kennen
gelernt haben könnte. Was wie eine Boulevardkomödie beginnt, entwickelt sich zu
einem rätselhaften Spiel über die Grenzen zwischen Realität und Traum,
Einsamkeit und Verlangen, Liebe und Tod. Im Laufe von neun weiteren Nächten
nähern sich die beiden an, tauchen ein in die Fantasie des anderen, (er-)finden
eine gemeinsame Sprache und gelangen nach und nach in eine Welt, in der ihre
Gedanken und Gefühle nur noch umeinander kreisen…
"DAS STÜCK ist wie ein Kristall: Jeder sieht eine andere Farbe. Eine
Liebesgeschichte, die Wunder offenbart." (Berliner Kurier)
DER AUTOR
Matéï Visniec, Jahrgang
1956, gilt seit dem Zusammenbruch des Kommunismus als der meistgespielte
Theater- und Fernsehautor Rumäniens. Während der Ceausescu-Zeit der Zensur
ausgeliefert, ging er 1987 ins politische Exil nach Paris. Der internationale
Durchbruch gelang ihm 1992 mit "Les chevaux à la
fenêtre" am Théâtre des Célestins
in Lyon und "Engagement für einen Clown" auf der Bonner Biennale.
Es spielen:
Irene Rovan und Peter Papakostidis
Regie: Oliver Zimmer
Bühne/Kostüme: Luzia Gossmann
nach oben
25.07.2004, 22.20 Uhr im pathos transport theater in
München:
12.12.2003, 22.30 Uhr im Theater HALLE 7 in München:
HÄNDE
von
Dea Loher
DAS STÜCK
2001/ 2002 schrieb Dea Loher eine lose Folge von Kürzest-Dramen: Das
„Magazin des Glücks“. Sieben Theatertexte, schnell und unter selbst
gewähltem Zeitdruck geschrieben und damals alle sechs Wochen von Andreas Kriegenburg in kurzer Zeit probiert und uraufgeführt.
Sieben krude, merkwürdige, schwarze Geschichten, so unterschiedlich in der
Form, im Ton wie im Personal.
„Hände“ erzählt von Organtransplantationen und
dem ethischen und psychischen Dilemma in das die Gesellschaft und ihre
Individuen geraten, angesichts der wachsenden Möglichkeiten, den
(unvollkommenen) Menschen zu reparieren.
Es zeigt voll schwarzem Humor zwei Handtransplantierte, ihre
Ehefrauen und ihre Spender und entlarvt den Mythos vom medizinisch Machbaren
als Farce, jedoch ohne vereinseitigend eine moralisch
eindeutige Stellung zu beziehen.
DIE AUTORIN
1964 in Traunstein / Oberbayern geboren. Sie studierte Germanistik und
Philosophie an der Universität in München und "Szenisches Schreiben"
an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 1990 schreibt sie Theaterstücke (u.a. "Olgas Traum","Tätowierungen"). Sie lebt in Berlin
Die
Besetzung: 2003 (und 2004)
Mann 1 Anno
Koehler (Johnny Müller)
Mann 2 Christian
A. Koch
Frau 1 Irene
Rovan
Frau 2 Isabella
Wolf
Untomo Torsten Knippertz (Michael Foerster)
Killer Daniel
Pietzuch (David Baalcke)
Regie
und Kostüme: Oliver
Zimmer
Bühne: Aylin Kaip
Die Inszenierung entstand im Rahmen des „Nachtfoyers“ der
HALLE 7 und wurde beim Kurztheaterfestival „Zeigt Euch“
(22.-25.07.04) noch einmal gezeigt.
15.-19. Juni 2004 im Theater HALLE
7 in München
DIE
GESCHICHTE VON DEN PANDABÄREN – ERZÄHLT VON EINEM SAXOPHONSPIELER MIT
FREUNDIN IN FRANKFURT
von
Matéï Visniec
DAS STÜCK
Ein Mann erwacht eines Morgens neben einer schönen Unbekannten. Er kann sich
partout nicht erklären, wie sie in seinem Bett gelandet ist, nicht, wo er sie
kennen gelernt haben könnte. Was wie eine Boulevardkomödie beginnt, entwickelt
sich zu einem rätselhaften Spiel über die Grenzen zwischen Realität und Traum,
Einsamkeit und Verlangen, Liebe und Tod. Im Laufe von neun weiteren Nächten
nähern sich die beiden an, tauchen ein in die Fantasie des anderen, (er-)finden
eine gemeinsame Sprache und gelangen nach und nach in eine Welt, in der ihre
Gedanken und Gefühle nur noch umeinander kreisen…
"DAS STÜCK ist wie ein Kristall: Jeder sieht eine andere Farbe. Eine
Liebesgeschichte, die Wunder offenbart." (Berliner Kurier)
DER AUTOR
Matéï Visniec, Jahrgang
1956, gilt seit dem Zusammenbruch des Kommunismus als der meistgespielte
Theater- und Fernsehautor Rumäniens. Während der Ceausescu-Zeit der Zensur
ausgeliefert, ging er 1987 ins politische Exil nach Paris. Der internationale
Durchbruch gelang ihm 1992 mit "Les chevaux à la
fenêtre" am Théâtre des Célestins
in Lyon und "Engagement für einen Clown" auf der Bonner Biennale.
Es spielen:
Christina Huckle
und Florian Huber
Regie: Oliver Zimmer
Bühne: Aylin Kaip
Kostüme: Anna Rehm-Allinger
Dramaturgie: Nikola Leyer-Stadelmann
1.
April- Juni 2004 im Torturmtheater
Sommerhausen:
BALANCE AKT
von
Frank Salisbury
DAS STÜCK
(Inhaltsbeschreibung
folgt in Kürze)
DER AUTOR
Geboren in Worth/Texas, aufgewachsen in Süd-Kalifornien, wo er immer noch lebt.
Er schreibt mit großem Erfolg ebenso für das amerikanische Fernsehen, als auch
für die Bühne. Seine Arbeiten sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden
(2 Emmys, 2 Writers Guild
of America Awards). Fernseherfolge:
“Dynasty”, “
Es spielen:
Irene Rovan
und Anno Koehler
Regie: Oliver Zimmer
Bühne: Veit Relin
/ Oliver Zimmer